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Nach der LaseroperationHeim ging's mit aufgesetzter Rießensonnenbrille und auch wieder mit dem Taxi. Für die Heimfahrt ist es auf jeden Fall ein beruhigendes Gefühl eine Begleitung dabei zu haben. Und danach erstmal ins Bett. Meine Begleiter waren mitgenommener als ich. Sie durften am Bildschirm die Operation miterleben und waren wohl noch etwas schockiert und wollten mir erstmal keine Details der Operation nennen. Um mich nicht zu schockieren. Es war wohl kein sehr appetitlicher Anblick.
Natürlich hielt ich mich an die ärztlichen Ratschläge die ich bekam: Zum Beispiel nicht an dem operiertem Auge zu reiben oder es zu unnötig zu berühren. Auch mit Wasser sollte ich vorsichtig sein und jeglichen Kontakt vermeiden. Es ist gar nicht so einfach sich nach dem Zähen putzen nicht das Gesicht zu waschen. Da merkt man erst welche alltäglichen "Rituale" man sich angewöhnt hat.
Damit ich immer zum richtigen Zeitpunkt meine Medikamente einnehme bekam ich auf einem Ausdruck noch einen Medikamentenplan.
Die Schmerzen waren in den nächsten Tagen doch sehr stark, was aber wohl größtenteils daran lag, dass ich das Tragen einer Kontaktlinse über einen längeren Zeitraum grundsätzlich nicht vertrage. Die kleinen Schmutzpartikelchen auf der Verbandskontaktlinse konnte mein Auge nicht reinigen und deswegen musste meine Linse oft in der Klinik gewechselt werden. Ein Arzt würde wohl von einem starken Sandkorngefühl sprechen. Eigentlich sollte die Verbandslinse nur ca. 3 Tage auf meinem operierten Auge verbleiben, aber die Wundheilung dauerte bei mir doch ein bisschen länger. Insgesamt verheilte mein Auge allerdings zufrieden stellend es dauerte eben nur einige Tage länger als bei anderen "Patienten". In meinem Fall war es sehr praktisch für die Dauer der bei mir häufigen Nachuntersuchungen keinen weiten Weg zur Klinik gehabt zu haben. Ich will mir gar nicht vorstellen, erst mit dem Zug eine Stunde anreisen zu müssen falls mich keiner in die Klinik fahren hätte können. Ans Autofahren wollt ich in den ersten Tagen nach meiner Augenlaseroperation nicht denken. Es scheint aber Fälle zu geben bei denen das schon bald nach der Operation wieder möglich war. Hier unbedingt den jeweiligen Arzt fragen. Die Lichtempfindlichkeit war in den ersten Tagen nach der Laser-Op bei dem operiertem Auge sehr stark. Ich trug in diesem Zeitraum natürlich immer die Sonnenbrille dir mir von der Klinik mitgegeben wurde. Die ersten Tage die ich daheim verbringen musste/wollte um meine Augen zu schonen füllte ich mit Hörbüchern und vielen Telefonaten. Nach einigen Wochen ließ ich dann das zweite Auge lasern. Ich bin im Nachhinein ganz froh über die Entscheidung erst einmal nur ein Auge operieren zu lassen da man sich einfach wohler fühlt. Denn sollte doch etwas ganz schief laufen es noch das zweite gesunde Auge gibt. Hört sich extrem an. Ist aber ganz beruhigend wenn man nach der ersten Operation im Bett liegt das Auge brennt und einem hunderttausend Gedanken durch den Kopf gehen. Für die Zeit zwischen den Operationen habe ich weiterhin meine Brille getragen, nur anders als sonst, verständlicherweise nur mit einem einzigen Brillenglas auf der Seite des noch nicht operierten Auges. Nächster Teil meines Patientenberichtes: Die Entwicklung und aktuelle Sehfähigkeit |
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