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Die Operation Ich bat einen Freund mich zur Operation zu begleiten. Und so fuhren wir, mir war schon etwas mulmig zumute mit dem Taxi in die Augenklinik. Nach kurzer Wartezeit wurde ich in den Operationsraum geführt, dort wurden mir dann ein grüner Op-Kittel und eine Staubschutzhülle für meine Schuhe angelegt und das "gewünschte" zu operierende linke Auge mit speziellen Augentropfen betäubt. Ich legte mich dann auf die Behandlungsliege, die Teil der Laserapparatur ist und wurde dann elektronisch unter die Apparatur gefahren. Mein Augenlid wurde mit einer Lidklemme fixiert die verhindern soll dass man während des Laservorganges versehentlich blinzelt oder die Augen zukneift. Anschließend wurde ich vom Operateur gebeten die nächsten Minuten in einen Kranz aus kleinen roten Lichtern zu blicken. Und mein Auge möglichst wenig zu bewegen. Erklärt wurde mir auch: Sollte ich meine Auge zu heftig bewegen würde der Laser automatisch stoppen. Dann wurde mit einem Epikeratom (bei Lasik wäre es ein Mikrokeratom), einer Art Schneidehobel das Epithel (der oberste Teil der Hornhaut) meines Auges so geschnitten dass ein Hornhautläppchen (auch Flap genannt) zurückgeklappt werden konnte. Dieses Stück Hornhaut ist etwas größer als die Fläche der Iris und wird vom Chirurgen sehr vorsichtig zum Ohr hin umgeklappt. Bei diesem Vorgang unterscheiden sich die unterschiedlichen Augenlaser Verfahren. In meinem Fall wurde die Epi-Lasik angewandt. Darauf erfolgte der computergesteuerte Augenlaservorgang, das tatsächliche Lasern dauerte nur einige Sekunden. Und man bekommt außer einem Pfeifton während des Laservorganges, nicht besonders viel davon mit. Meine Begleiter berichteten mir, das der Laser nicht mit einem breiten Strahl arbeitet sondern mit vielen kleinen Strahlen und sehr kurzen Impulsen. Während der Op war wohl gut für mich, dass ich mir den Vorgang der Augenlaseroperation vorher detailliert erklären ließ und so schon gefasst war auf das was ich während der Operation zu sehen und hören bekam. Das war wohl sehr gut um nicht bei einem Geräusch oder Lichtstrahl zu erschrecken. Schmerzen verspürt habe ich während der Operation nicht. Lediglich die eigene verbrannte Hornhaut zu riechen ist ein etwas komisches Gefühl. Danach wurde das Hornhautläppchen wieder zurückgeklappt und auf dem Auge ausgerichtet. Auf das Auge wurde dann vom Operateur eine Verbandslinse gelegt. Das kann man sich wie eine weiche Kontaktlinse ohne Stärke vorstellen. Ausserdem bekam ich wieder Tropfen in das operierte Auge. Dann kam noch die Lidklemme ab.
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